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19.11.2010
08:09

Pflegestützpunkt Freiburg eingeweiht

In den Herbstferien, am 03.11.2010, wurde in Anwesenheit der
Sozialministerin Dr. Stolz und von mir, als Vertreter der Stadt, der
Pflegestützpunkt in Freiburg, im Technischen Rathaus, eingeweiht.

Dies ist der zehnte Pflegestützpunkt in Baden-Württemberg von insgesamt
fünfzig geplanten.

So viele Menschen wollten mit uns feiern, sodass leider viele nur noch
einen Stehplatz fanden. Während der vergangenen drei Jahre sah es nicht
immer danach aus, als würde aus den Plänen, Pflegestützpunkte
einzurichten, wirklich binnen dieser Zeit Realität. Umso mehr ist es
anzuerkennen, dass unter Leitung des Sozialministeriums Gespräche mit
dem erfolgreichen Ergebnis der Kooperationsvereinbarung geführt werden
konnten und dass unter Federführung der Landesarbeitsgemeinschaft
Pflegestützpunkte rasch zu den Kriterien und Anforderungen für die
Errichtung von Pflegestützpunkten verbindliche Klarheiten erarbeitet
hat.

Ich wäre meinem Auftrag als Sozialbürgermeister dieser Stadt eigentlich
nicht gerecht geworden, wenn ich auch bei dieser Eröffnung nicht
angemahnt hätte, dass wir uns lediglich auf den Weg gemacht haben, dass
wir aber noch viel vor uns haben. Nämlich - und dies hat auch der
Städtetag Baden-Württemberg immer wieder während der Verhandlungen
zur Kooperationsvereinbarung betont und ist auch in einer Protokollnotiz
festgehalten: Die Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte, damit daraus
in absehbarer Zeit wirklich eine wohnortnahe Beratung werden kann. Denn
dies wollte der Gesetzgeber mit dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz
erreichen.

Dennoch betrachten wir die Eröffnung in den Herbstferien für unsere
Stadt als eine weiter verbesserte Beratungslandschaft für Ältere und
ihre Angehörigen. Die Pflegestützpunkte sind eine Chance zur
Verbesserung der Beratung, aber klar ist auch: weitere Schritte müssen
folgen.

Der neuen Mitarbeiterin zu dem Pflegestützpunkt, Frau Almut
Herrenbrück, wünschte ich einen glücklichen Start im Pflegestützpunkt
und ich konnte ihr versichern, dass sie auf der fundierten Arbeit der
erfahrenen Kolleginnen und Kollegen des Seniorenbüros und dessen
Netzwerke aufbauen kann. Der Pflegestützpunkt und das Seniorenbüro ist
barrierefrei im Technischen Rathaus zu erreichen. Nicht unerwähnt
bleiben darf auch die hervorragende Anbindung an den ÖPNV.

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13.10.2010
19:26

Netzwerk "Bildung und Migration" gegründet

Ende des Monats September konstituierte sich das Netzwerk "Bildung und Migration" im Bürgerhaus Zähringen.

Ungefähr 150 Menschen beteiligten sich an dieser Netzwerkgründung. Es war auch wichtig, unmittelbar mit denen, um deren Belange es geht, in den Dialog und in den Austausch zu kommen. In Freiburg leben heute rund 55.000 Menschen aus 170 Ländern, die eine Zuwanderungsgeschichte haben.  

So unterschiedlich die einzelnen Biografien auch sein mögen, mit einer Frage sind alle konfrontiert, die wesentlich über ihre Integration zum gesellschaftliche Teilhabechancen mitbestimmt. Da sind die Fähigkeiten und Potenziale, die jede und jeder Einzelne besitzt, mitbringt und einbringt. Das ist vor allem auch die Übersetzung dieser Fähigkeiten in das, was man gemeinhin "Bildungserfolg" nennt.

An dieser Übersetzung und entsprechenden Übersetzungshilfen fehlt es bisher in unserem Bildungssystem auf vielen Ebenen.

Im Herkunftsland erworbene Qualifikationen bleiben ungenutzt, weil wir die erworbenen Abschlüsse nicht in vergleichbare anerkannte Abschlüsse "übersetzen". Vorhandene berufliche Qualifikation bleibt somit unerschlossen und ungenutzt.

Begabungen und intellektuelle Fähigkeiten werden nicht in adäquaten Schulerfolg „übersetzt“ und bleiben auf der Strecke.

Vorhandene Motivation wird nicht „übersetzt“ in Leistung und Erfolg.


In diesem komplexen Kreislauf von Misserfolgserwartung, das systematisch Bildungsverlierer produziert, gilt es aufzubrechen und zu überwinden und neue Stellschrauben im Bildungssystem für gelingende Übersetzungsarbeit zu platzieren.

Notwendig ist es auch, Reibungsverluste im System zu vermeiden und Potenziale von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in unserem Bildungssystem, unabhängig von der sozialen und ethnischen Herkunft zur Geltung zu bringen, und  diese damit im besten Sinne zu integrieren.

Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass Bildung und Migration heute immer mehr ins Zentrum der öffentlichen Diskussion rücken, wenn es um gesellschaftliche Zukunftsfragen geht. Oft bleibt es dabei bei isolierten, statischen Zustandsbeschreibungen von Problemen, für die es scheinbar keine Lösungen gibt. Mit der Netzwerkgründung gingen wir in Zähringen einen, vielleicht auch einen entscheidenden Schritt weiter.

Zu den platzierten Themen kamen jetzt nämlich die Akteurinnen und Akteure, die zusammentreffen und zusammen handeln müssen, jetzt in einem Netzwerk zusammen und konnten zusammen arbeiten. Diese Netzwerkgründung war eine gute Gelegenheit, genauer hinzuschauen, sich über unterschiedliche und gemeinsame Sichtweisen auszutauschen und so an Lösungsperspektiven zu feilen, die vielleicht nicht spektakulär, dafür aber umso effizienter und nachhaltiger sein können.

Der genauer Blick und eine differenzierte Betrachtung kann es uns erlauben, die Dinge aus anderer Perspektive, aus der Perspektive des Gegenübers zu betrachten und den eigenen Blickhorizont zu erweitern. Auch hierfür war bei der Netzwerkgründung der richtige Ort.

Ich hoffe, dass diese Gründung eine Ermutigung für alle war, sich auf einen Prozess und die Vielfalt der Stimmen und Akteure im Netzwerk einzulassen. Ich bin mir sicher, dass wir alle davon in den nächsten Jahren profitieren werden.

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04.10.2010
11:00

Weltkindertag im Seepark in Freiburg

Am 26.09.2010 fand wieder der Weltkindertag im Seepark in Freiburg statt. Trotz wechselhaften Wetters und durch eine Verlagerung der meisten Stände ins Bürgerhaus, war wieder viel für die Kinder, für Jugendliche und für Erwachsene geboten.

Beim Weltkindertag stehen die Kinder im Mittelpunkt und das nehmen wir als Stadt zum Anlass, für das jährlich wiederkehrende Fest.

Ein Kinderrecht steht beim Weltkindertag im Vordergrund. Da wir uns im europäischen Jahr der sozialen Ausgrenzung und Armut befinden, haben wir beschlossen, ein ganz besonderes Kinderrecht in das Blickfeld zu stellen; das Recht auf "Gleichheit". Daher das diesjährige Motto: "Alle Kinder haben gleiche Rechte"!

Unter diesem Motto wurden an zahlreichen Ständen über die Situation von Kindern, deren Rechte und Angebote für Familien hier in Freiburg informiert.

Vor etwa 20 Jahren wurde die UN-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Alle Kinder auf der Welt erhielten verbriefte Rechte auf Entwicklung, Schutz, Förderung und Beteiligung.

Diese Grundwerte richten sich an alle Lebensbereiche der Kinder und versuchen diese in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu stärken.

Leider sehen wir trotz dieser Forderungen immer noch sehr viel Ungerechtigkeit in vielerlei Hinsicht. Uns, und mir, ist es wichtig, dass alle Kinder gleich zu Beginn ihres Lebens gleiche Startchancen für ein gesundes, glückliches, gleichberechtigtes und erfolgreiches Leben bekommen.

So muss für uns in Zukunft noch wichtiger werden, wie der Zugang von Kindern zu Bildung, aber auch zu kultureller und sozialer Teilhabe gestaltet wird.

Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass es auch darum geht, die Kinder an diesem Prozess zu beteiligen und sie zu fragen, was für sie und ihre Chancengerechtigkeit wichtig ist. Sie sind Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswelt und können uns in vielerlei Hinsicht Hinweise hierfür geben.

Die Stadt Freiburg hat sich für die Verbesserung all dieser Punkte bereits eingesetzt. Ob es sich dabei um die allgemeine Sprachförderung in den Kindertagesstätten, die Bezuschussung erhöhter Förderbedarfe für Kinder mit  Zuwanderungsgeschichte, die kommunale ergänzende Betreuung in den Schulen, die Übernahme der Mittagessen oder das Starter-Set an alle Erstklässler handelt.

Chancengerechtigkeit für Kinder ist nicht nur Thema für Eltern bzw. Familien, sondern es handelt sich um ein gesamtgesellschaftliches und generationsübergreifendes Thema, bei dem wir uns stark machen müssen für diejenigen, die unserer Unterstützung noch bedürfen um deren Stärke auszubilden und der Gesellschaft dadurch ein Rückgrat an zukunftsfähigem Nachwuchs zu ermöglichen.

Peter Ustinov hatte sich jahrelang für Kinder engagiert und aktiv eingesetzt. Er hat einmal formuliert: "Hilfe für Kinder ist kein Tropfen auf dem heißen Stein. Sie ist wie ein Tropfen im Meer, der nie verloren geht".
Mit diesem Zitat von Peter Ustinov habe ich beim Weltkindertag nochmals bewusst gemacht, dass wir vieles in der Hand haben, um Kindern eine gute Kindheit zu ermöglichen, damit sich ihre Fähigkeiten, ihre Talente und ihre Persönlichkeiten entwickeln können.

Mein Dank gilt nochmals allen, die sich beim Weltkindertag beteiligt haben; sei es bei Mitmach-, Spiel-, Mal- und Bastelangeboten, beim Schminken, bei Löschübungen der Jugendfeuerwehr, bei der Hüpfburg, beim Kasperletheater oder bei den Angeboten der Polizei.

Ein besonderer Dank auch an den Eisenbahnersportverein (ESV), der sich um das leibliche Wohl gesorgt hat, dem Kinderbüro mit der sehr engagierten Leiterin, Frau Andrea Wagner, und dem Kinderschutzbund für die Organisation des Festes. Dank auch an die Sponsoren, ohne die das Fest so nicht möglich gewesen wäre, sowie an alle, die gekommen sind."

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22.07.2010
16:37

"Schule träumen im Theater": Freiburg im Zeichen der kulturellen Bildung

Letzte Woche fanden die Schultheatertage statt. Hier
präsentierten sich ausgewählte Schulen mit ihren Projekten, Theater-AG's
und Kooperationen in den Räumen des Theaters Freiburg und im Theater im
Marienbad. Aber nicht nur die Präsentation, sondern auch der Austausch
war wichtig. Die Schüler sahen auch die Stücke der jeweils anderen
Schulen und diskutierten über die Stücke und arbeiteten zu
Qualitätskriterien. Besonders interessant war der Austausch mit
professionellen Theatermachern. Schon beim Eröffnungstag konnte ich
sehen, mit welcher Begeisterung und mit welchem Enthusiasmus die
Schülerinnen und Schüler mit sehr viel Kreativität die Arbeit in Stücke
umsetzten.

Fast gleichzeitig fand auch das erste Schülermusikfestival "KLONG"
statt. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt, dem Theater Freiburg und
"Mehrklang" als fördende Institution bot das erste Schülermusikfestival
die Möglichkeit, gemeinsam mit Profis Musik auf vielfältigste Weise zu
entdecken - vor allem die eigene Musik. Nicht das passive, wie auch
immer angeleitete, Hören, das aktive Musikmachen und Musikklingen stand
im Mittelpunkt. Das Schülermusikfestival müdete in den Aktionstag
"Schule träumen im Theater". Wenn wir von der Schule der Zukunft
träumen, dann geht es darum, dass jegliches Lernen auf einem
ästhetischen Fundament ruht. Erst wenn wir etwas mit unserem Sinn
erfahren haben, können wir das auch mit unserem Verstand begreifen und
als Ganzes zu eigen machen.

Unsere geträumte Schule der Zukunft braucht Träume - Zeit - Räume -
Erfahrungsräume aber auch ganz konkrete Orte, Zimmer, Bühnen, Säle - an
denen junge Menschen sich schöpferisch mit sich und ihrer Umwelt
auseinander setzen können.

Das kann nicht in zwei Stunden Musik- oder Kunstunterricht in der Woche
geschehen. Wie solche Räume aussehen können, dazu gaben uns die
vielfältigen Präsentationen und Vorträge, die am Aktionstag das Theater
Freiburg besuchten und erleben konnten einen Eindruck. Das Theater
Freiburg selbst wurde zum Erfahrungsraum für die musizierenden
Schülerinnen und Schüler, die betrachtenden und lauschenden Zuhörer und
Zuschauer.

Der deutsche Maler-und Grafiker Alfred Otto Wolfgang Schulze hat einmal
gesagt: "Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die
jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen".

Es wäre schön, wenn viele den Aktionstag im Freiburger Theater als
erlebten Traum auf dem Weg zur Schule von morgen mitnehmen konnten.

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16.07.2010
14:26

Website

Liebe Besucherinnen und Besucher meine Homepage,

die Wahl des Oberbürgermeisters ist Ende April von den Wählerinnen und
Wählern in Freiburg entschieden worden.

Ich habe mit meiner Person und mit meinen Themen unter der Überschrift
„Mehr Miteinander, mehr Möglichkeiten“ mit dafür gesorgt, dass dieser
Wahlkampf spannend war und dass viele inhaltliche Akzente gesetzt
wurden. Nun sind die Weichen gestellt.

Ich werde mich in meinem Verantwortungsbereich, wie in den Jahren zuvor,
mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass in unsere Stadt Freiburg in den
kommenden Jahren die richtigen politischen Weichenstellungen für eine
gute Entwicklung erfolgen.

So wie ich schon vor der OB-Wahl eine Homepage hatte, so werde ich meine
Homepage auch in der Zukunft aufrecht erhalten. Es geht mir darum, dass
Sie über meine Aktivitäten informiert sind und auch die Möglichkeit
haben, direkt mit mir in Verbindung zu treten. Glaubwürdigkeit und
Vertrauen ist die unabdingbare Voraussetzung für mich, um politisch
gestalten zu können.

Die Präsenz vor Ort und auch die Diskussion mit der Bürgerschaft sind
für mich hierfür zwingende Voraussetzung; denn, mein Motto „Mehr
Miteinander, mehr Möglichkeiten“, ist für mich auch als Kultur-, Sozial-
und Integrationsbürgermeister der Kompass für die nächsten Jahre.

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02.02.2010
23:00

Wiederwahl zum Bürgermeister für Kultur, Soziales, Jugend und Integration

Heute wurde ich vom Gemeinderat mit großer Mehrheit in meinem Amt als Bürgermeister für Kultur, Jugend, Soziales und Integration bestätigt. Dies war ein großer Vertrauensbeweis für meine bisher geleistete Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Stadt Freiburg.

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